Alte Menschen und Hunde – eine wunderbare Kombination!

Längere Anmerkung der Übersetzerin: Das Frollein Frieda hat ja schon angekündigt, dass ich heute auch etwas schreiben darf. Los geht’s:

Vor einigen Jahren habe ich eine Reportage gesehen, in der ein Seniorenheim mit einem Tierasyl kombiniert worden ist, natürlich in privater Trägerschaft. Entweder durften die Bewohner/innen ihre eigenen Tiere mitbringen, wenn sie einzogen oder sie bekamen eines der Tiere, die auf dem Hof lebten.

Dabei handelte es sich vorwiegend um Tiere, wie man sie auf einem sehr buntgemischten Gnadenhof finden mag: Schweine, Kühe, Schafe, Hunde, Katzen, einen Papagei, ein paar Esel und Pferde… Die Senior/innen hatten die ganze Verantwortung für die Pflege der Tiere, vom Füttern bis zu eventuellen Spaziergängen oder Streicheleinheiten und Saubermachen. Natürlich wurden sie bei Bedarf vom Personal dort unterstützt.

Es war eine wahre Freude, diese glücklichen und zufriedenen Gesichter zu sehen! Niemand erzählte von irgendwelchen Zipperlein, fast alle sprachen ausschließlich über ihre Tiere.

Und wie ganz anders stellt sich die Situation in einem „normalen“ Seniorenheim dar: Da müssen die eigenen Tiere sogar vor dem Einzug abgegeben werden. Ich habe dazu eine ganz klare Meinung: Eine Gesellschaft, die alten Menschen ihre Tiere wegnimmt, um sie irgendwo zu verwahren (Menschen wie Tiere), sollte sich schämen! Möglichst ununterbrochen.

Jetzt ich wieder: Ja, das stimmt! Dem habe ich fast überhaupt nichts hinzuzufügen! Außer: Wenn ein alter Mensch einen alten Hund aus dem Tierheim adoptiert, hätten beide etwas davon. Der alte Mensch muss nicht mehr herumturnen wie mit einem jungen Hund, und der alte Hund hat seine Ruhe, weil niemand an ihm herumzergelt.

Besser geht es doch wohl nicht, oder??

Glauben Sie wohl, wie glücklich da beide Teile wären, wenn jemand diesen armen Kerl mitnäme!

2 Kommentare

  1. Liebes Follein Frieda, da stimme ich voll zu. Was für ein schöner Gedanke, diese Gemeinschaft von Mensch und Tier. Das ist sicher eine ungeheure Bestärkung im Alter, eine so wertvolle Aufgabe zu meistern. Schade, dass es so etwas anscheinend eher selten gibt. Lieben Beller, Susanne

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    1. Liebe Susanne, Du hast soooo Recht! Aber in unserer wunderbaren Bloggerinnen-Gäng (ich zähle mich da einfach mal dazu) werden wir ja die Welt verschönern. Und vielleicht gelingt es uns ja, auch gegen Einsamkeit im Alter anzubellen… Ähm… zu bloggen.

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