In Witzenhausen leben ungefähr 1.500 Hunde!

… und gestern beim Spaziergang habe ich fast die Hälfte davon getroffen. Echt! Egal, wo wir gegangen sind, da war ein Hund. Wir sind zur falschen Zeit losgegangen, ich bells Ihnen! Naja, war auch Sonntag. Und die Übersetzerin hat erst viel zu lange geschlafen und dann auch noch ewig an ihrem Teil gesessen. Nicht für mich, nein, natürlich hat sie erst wieder ihren eigenen Artikel geschrieben! Unverschämtheit! Knöhrmöhr! Deshalb müssen wir nämlich heute dreimal ran: Zwei für mich, einer für sie. Drücken Sie mal die Daumen, dass das auch klappt.

Der wilde, gefährliche, feuerspeiende Schäferhund

Zuerst war da ein riiiieeeesiger schwarzer Schäferhundmix, fast so groß wie mein früherer Freund Chuck. Der weggegeben werden musste, weil sein Herrchen ihn nicht mehr festhalten konnte. Aber es heißt, dass er es jetzt auch gut hat. Auf einem Bauernhof. Mit einer Hundefreundin. Und Welpen haben sie auch schon produziert.

Anmerkung der Übersetzerin: Frieda, du schweifst ab! So werden wir nie fertig!

Ich jetzt wieder. Pah! Also. Da war dieser riesige Schäferhund, der kurz vor uns über meine Brücke gegangen ist. Ich bin ganz sicher: Wenn ich mich nicht umgedreht und mit aller Kraft an der Leine gezogen und die Übersetzerin ein Einsehen gehabt hätte, dass der wirklich gefährlich ist, dann hätte der Feuer gespuckt. Echt!

Der hier sieht ja noch ganz harmlos aus. „Unser“ Schäferhund war viel gefährlicher.

Der hyperaktive Bordercollie

Kurz danach trafen wir so ein bordercollieartiges Etwas. Denken Sie mal, die Leute von dem haben so ein Gerät, mit dem sie ihm den Ball werfen können. Das sieht aus wie ein Stock mit einer Suppenkelle vorne dran. Aber wahrscheinlich kommt der Border zu schnell wieder, wenn die den Ball mit eigener Kraft werfen… Und die Leute von der Hundeindustrie müssen ja auch Geld verdienen.

Der hier hat zwar keinen Ball, sondern einen Stock. Aber diese Bordercollies müssen immerzu irgendetwas apportieren, wegrennen, zurückrennen… Nicht meine Welt. Echt nicht.

An dem sind wir problemlos vorbeigekommen, weil ich gerade nach etwas gebuddelt habe (was auch sonst?) und der Border mit seinem Ball beschäftigt war.

Pauli, der fliegende Dackel-Terrier-Mix

Dann trafen wir Pauli. Eigentlich mag ich den. Er ist neun Monate alt, Dackelmix und sehr engagiert beim Versuch, mich zum Spielen zu bekommen. Dabei spiele ich gar nicht so gern. Glauben Sie, Pauli ist so schnell unterwegs, dass der beim Laufen fliegt. Wirklich! Der scheint kaum mit den Füßen den Boden zu berühren. Ich finde das ein bisschen spooky und zeige ihm lieber die Zähne, damit er mir nicht zu sehr auf den Pelz rückt mit seinem Gespringe.

So sieht Pauli auch aus. In Bewegung kann man den nicht fotografieren, dazu ist er einfach zu schnell. Diesen hier haben sie wahrscheinlich festgebunden.

Frau Yoda, die alte französische Bulldoggin

Ein paar Meter weiter trafen wir Frau Yoda. Das ist eine schon 11 Jahre alte französische Bulldoggendame. Die haben sie als Gebärmaschine missbraucht und als sie darüber krank wurde, einfach weggeworfen. Glücklicherweise ist sie dann ins Tierheim gekommen und ihr nettes Frauchen hat sie gefunden.

Das ist für mich auch der einzige Grund, sich eine französische Bulldogge, einen Mops oder sonst einen Kollegen aus den Qualzuchten zuzulegen: Sie finden ihn im Tierheim. Mit allem anderen unterstützen Sie diese gemeinen Menschen, die daran schuld sind, dass es so viele kranke Hunde gibt. Nämlich! Weff!

Da muss man doch nicht Veterinärmedizin studiert haben, um zu sehen, dass so ein armer Hund nicht richtig Luft bekommt!

Frau Yoda jedenfalls ist ruhig, nett und entspannt, und wir können uns sehr gut erst kurz beschnuppern und dann ignorieren.

Wen wir noch getroffen haben, belle ich Ihnen später

Aber wissensewas? Wir machen für jetzt Schluss. Dann können wir nämlich von den anderen Hunden in einem neuen Artikel bellen. Sie müssen sich ja schließlich auf etwas freuen können! Und so lange auf dem Teil lesen ist auch nicht gut für die Augen.

Also: Kommen Sie nachher wieder und lesen Sie von Fussel, seinem putzigen Herrchen und von Zeppelin. Heute Abend müssten wir fertig sein mit Schreiben.

Wir wünschen Ihnen schon einmal eine hübsche Woche, viel zu buddeln, Spaß beim Sssohschel Midia und immer ein Leckerli in der Nähe!

Allerliebste Grüße von Ihrer Frieda!

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