Viele Namen für einen besonderen Hund

Der besondere Hund – das bin natürlich ich. Aber ich glaube, dass ich nicht die einzige vierbeinige Freundin bin, die von ihrem Menschen ganz viele verschiedene Namen bekommt.

Bei Katzen heißt es ja immer, dass sie drei Namen hätten: Einen offiziellen wie zum Beispiel „Mieze“, „Mäxchen“ oder etwas Ähnliches. Die vier Stammkatzen, die früher bei der Übersetzerin gelebt haben, hießen „Teufel“, „Higgins“, „Flöhchen“ und „Ajau“.

Die Übersetzerin hat eine ganze Fotosammlung von diesen Katzen. Von links: Ajau, Fräulein Smilla, Higgins (der rote Dicke), Flöhchen und Teufel.

Dann hat eine Katze noch einen zweiten Namen, den so genannten „Schwanznamen“. Der muss zu ihr und ihrem Charakter passen. Aber es gibt auch noch einen dritten Namen, den nur die Katze kennt. Und immer, wenn so eine Katze sehr versonnen wirkt, denkt sie über ihren dritten Namen nach, sagt man. Woher ich das weiß? Ich bin ein kluger und belesener Hund, und diese Erkenntnis habe ich aus einem Gedicht von T.S. Eliot.

Aber ich finde Katzen total doof, und deswegen schreiben wir jetzt auch nicht weiter darüber. Ich wollte Ihnen nur bellen, wie ich denn auf diese verschiedenen Namen komme.

Also: Mein offizieller Name ist „Frollein Frieda“. Der steht auch so in meinem Pass. Die Übersetzerin hat noch einen Nachnamen drangehängt, und so lautet mein voller Name „Frollein Frieda Rabenaas“.

Ich mit vollem Namen: Frollein Frieda. So könnte mein Ausweis aussehen.

Wenn die Übersetzerin mich ganz doll liebhat und alles ist in Ordnung, nennt sie mich „Friedibu“. Das hat der Übersetzer mal für meine alte Freundin Luna erfunden; die hieß dann immer „Lunibu“.


Manchmal will die Übersetzerin, dass ich zu ihr komme. Wenn sie das ganz ernst meint, ruft sie: „Frieda! Hier!“ Und dann noch „Jetzt!“, falls ich nicht schnell genug bin. Aber ich glaube, das ist kein Name, sondern es bedeutet „Jetzt aber gleich sofort und schnell!“

Kurz nachdem die Übersetzerin „Frieda! Hier!“ gerufen hat.

Die Loh-Loh sagt immer „Friedchen“ zu mir.

Wenn ich der liebste Hund von allen bin und die Übersetzerin mich so richtig klasse findet, nennt sie „Schnuckedibuh“. Manchmal sagt sie auch „Hasenfuß“. Ich bin mir nicht so ganz sicher, ob das ein Kompliment ist; Hasen rennen ja immer weg, wenn ihnen jemand zu nahe kommt.

Hier bin ich „Schnuckedibu“.

Als ich neulich das Cranberry-Brot geklaut habe, hat sie das A-Wort benutzt. Aber das schreiben wir hier nicht, dann werden wir wieder bei Twitter gesperrt.

Wenn die Übersetzerin „Friedi“ zu mir sagt, sind wir beide ganz entspannt.

Na gut, hier ist nur die Übersetzerin entspannt. Ich kann es ja nicht leiden, wenn man mir so auf den Pelz rückt, während ich versuche zu arbeiten.

Übrigens heiße ich bei der Übersetzerin Frieda, weil sie dabei an ihre Oma denkt. Die hieß Frieda Auguste Ottilie (ja, echt!) und war eine ganz tolle Frau. Sagt die Übersetzerin.

Bei Loh-Loh heiße ich Frida ohne „e“, weil die dabei an eine Malerin denkt, Frida Kahlo.

Aber das ist ja eigentlich auch wurstegal. So ein „e“ hört hund ja nicht.

Welche Namen hat denn Ihr Hund? Schreiben Sie uns doch mal!

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