Das Jahresmotto 2020 oder „Warum bin ich noch kein Petfluencer?“

Luna beim „Säubern“ des Grillrosts.

Es ist ja mal gut, dass Hunde ein relativ kurzes Gedächtnis haben. Luna, meine alte Freundin (möge sie viel Spaß und eine Menge Leckereien da haben, wo sie jetzt ist), hat zum Beispiel sofort nach dem Fressen vergessen, dass sie gefressen hat und versucht, sich noch eine Kleinigkeit zu ergaunern. Aber Luna war auch eine Labradorin; die sollen es mit dem Gedächtnis ja allgemein nicht so haben.

Ich hingegen weiß ganz genau, was wann passiert ist. Nämlich! Weff! So habe ich mir zum Beispiel gemerkt, dass der Satansbraten ein ganz fieser Hund ist. Und das werde ich bis ans Ende meiner Tage nicht vergessen.

Glücklicherweise hatte ich selbst zuviel zu tun, um die Übersetzerin daran zu erinnern, dass sie eigentlich ein Buch schreiben wollte. Angefangen hatte sie ja schon… Erst gab es diese komische Krankheit, und sie hat deswegen manchmal schlechte Laune gehabt (obwohl sie quietschgesund war!), dann kam der Sommer, und ihre Chefs wollten, dass sie Dinge herumfährt, und schon war wieder September, und wir sind in Dänemark einmarschiert.

Ein wasserscheuer Hund am Wasser. Muss ich nichts mehr zu bellen, oder?

Ganz am Anfang lautete das Motto für dieses Jahr: „Frollein Frieda wird Petfluencer“. Da hat mich die Übersetzerin bei Twitter vorgestellt und jeden Tag von mir berichtet, bei Facebook und Instagram waren wir auch. Aber dann hat sie wieder etwas anderes gemacht. Hund hat es nicht leicht mit diesen wankelmütigen Zweibeinern, das können Sie mir glauben.

Und? Sieht das so aus, als würde da über mich geschrieben???

Aber jetzt müssen Sie erst einmal alle diese Links anklicken und mich überall mögen und mir folgen. So heißt das, wenn Menschen jemanden in diesem Internet gut finden. Wobei es mir weffegal ist, wie viele Leute mich gut finden; für viel wichtiger halte ich es, dass berühmte Hunde dauernd Futterproben und anderen lustigen Hundekram geschickt bekommen, damit sie darüber schreiben und die Hersteller von diesen ganzen Sachen berühmt machen.

Also, liebe Hersteller von diesen ganzen Sachen! Ich probiere gern alles aus. Am liebsten so kleine Kauknochen. Bett, Leine, Regenmäntelchen und sowas brauche ich nicht. Aber Knabberkram ist immer herzlich willkommen.

Anmerkung der Übersetzerin: Hatte ich irgendwo in diesem Blog schon einmal erwähnt, dass Frieda die Tendenz zum Abschweifen hat?

Toll! Erst schreibt sie wochenlang keinen Buchstaben, und dann will sie mir auch noch vorschreiben, was ich Ihnen bellen soll! Pah! Weff! Menschen! (Sie natürlich nicht, liebe Leserin, lieber Leser, liebe Hersteller von Knabberkram!)

Ich bin also noch kein Petfluencer, und leckeren Knabberkram habe ich auch nicht. Aber jetzt, wo die Übersetzerin endlich aus den Pfoten – schuldigung, den Puschen – kommt, wird es vielleicht nächstes Jahr etwas.

3 Kommentare

    1. Naja, das hängt bestimmt davon ab, wie fleißig die Angestellten sind. Bei meiner Übersetzerin ist das immer so lustabhängig. Und wenn man eine Weile nichts postet, sind alle schwupps wieder weg.
      Daumen müsste hund haben!
      Aber die netteren Kontakte kommen auch direkt zum Blog. Ihr zum Beispiel! 🐶

      Gefällt mir

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