… und dann war da noch die Maus…

Die Frau ist schon wieder so schrecklich faul! Also aus meiner Sicht. Vielleicht wäre ich etwas nachsichtiger, wenn sie sich nicht immer in ihrem Zimmer einsperren und mich nicht hineinlassen würde. Ich meine, immerhin bin ich der Hund hier! Und wenn man mich schon nicht auf die Couch oder ins Bett lässt, sollte man mir doch wenigstens freien Zutritt zu allen Räumen gewähren, oder?

Aber gut. Sie lässt mich nicht rein. Ich maule über ihre Faulheit. Wenn das der Deal ist, den sie haben will, kann sie den kriegen. So! Weff!

Ich kann nämlich auch einfach in meinem Korb bleiben und Missfallen bekunden. So!

Aber die Übersetzerin hat bestimmt wieder so eine aus Menschensicht völlig logische Erklärung, die kein ordentlicher Hund nachvollziehen kann. Und die ich auch gar nicht wissen will. Denn eigentlich geht es ja um die Maus.

An dem Tag, an dem ich die alte Wirbelsäule gefunden habe, ging es nämlich weiter. Wir sind abends noch einmal mit der ganzen Gassibande los. Sie wissen schon, am oberen Ende der Leine unsere Freundin und äußerst begabte Hundetrainerin Antje, Tami, John-Boy, die alte Hundedame Lotte im eigenen Wagen – und ich.

Bei diesem Foto war ich leider nicht dabei: Lotte ist die ältere Dame, die sich fahren lässt.

Ich hatte Ihnen ja letztes Jahr gebellt, dass meine Hundekumpanin gern hetzt. Die Betonung liegt hier auf „Hetzen“. Sie rennt nämlich nur hinterher. Antje würde jetzt sagen: „Eigentlich will Tami mit den Rehen, Hasen und allen anderen nur spielen.“ Tja. Ich bin da mehr für „mit Kopf und Schwanz verspeisen, ohne mich allzusehr anzustrengen“. Anstrengung verbraucht nur sinnlos Kalorien. Und wer weiß, wann es wieder etwas gibt…

So kam es also, dass noch am Tag der Wirbelsäule ich zusätzlich noch eine Maus mein eigen nennen durfte. Die mir Tami freundlicherweise vor die Füße gehetzt hatte. Glaube ich jedenfalls. Auf einmal war sie – schwupps!“ in meinem Maul. Die Maus, nicht Tami. Und was in meinem Maul landet, rücke ich freiwillig nicht wieder heraus. Außerdem habe ich mich auch gleich ein bisschen weiter auf die Wiese bewegt, damit die Übersetzerin mir meinen Snack nicht abnehmen konnte.

Aber das wissen Sie ja bestimmt auch: So eine Maus ist nicht groß, und deswegen hatte ich sie recht schnell verschluckt. Mit Schwanz. Aber das schrieb ich schon.

Mein herzlicher Dank gilt an dieser Stelle meiner Freundin Tami, die diesen Post durch ihr läuferisches Angaschmang überhaupt erst ermöglicht hat. (Futter-) Spenden für die fleißige Tami bitte an uns. Wir reichen sie weiter. Vielleicht… Bei Hasenohren weiß ich noch nicht… Aber ich bin ja auch voll süß und spendenfähig, oder? Und soooo schmal!

Da sehen Sie, wie schmal ich bin! Und ein ganz dünnes Gesichtchen habe ich!

P.S.: Das auf dem Beitragsbild bin übrigens nicht ich. Es gibt keine Fotos von mir mit einer lebendigen Maus… Aber wir bedanken uns an dieser Stelle bei sipa, die das Bild auf Pixabay kostenlos zur Verfügung gestellt hat.

2 Kommentare

  1. Hallo Frieda, Tami findet es sehr nett, dass du um Futterspenden für sie bittest. Ihre Übersetzerin meint allerdings sie ist „fett“ genug….
    Beitrag von Lotti; ich brauche den Wagen kaum noch, da ich inzwischen wieder sehr gerne laufe.
    John Boy versteht gar worüber „Weiber“ so quatschen.

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