Warum es sinnvoll ist, immer genau das zu tun, was gerade dran ist

Anmerkung der Übersetzerin: Ich könnte mich bei Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, einmal mehr dafür entschuldigen, dass Sie so lange nichts vom Frollein Frieda gelesen haben. Oder ich könnte erneut den Versuch unternehmen zu erklären, warum ich es immer mal wieder nicht schaffe, meine Arbeit (das Übersetzen ihrer zahlreichen, klugen Erkenntnisse über Hunde, Menschen, das Leben und den ganzen Rest) für den werdenden Petfluencer ordentlich zu erledigen.

Das mache ich aber nicht.

Ich bin da ein bisschen wie ein Hund: Wenn etwas dran ist, ist es dran. Egal, was. Wenn Schnüffeln dran ist, bleibe ich da, wo es gerade interessant riecht, und schnüffele daran. Im übertragenen Sinne natürlich. Stellen Sie sich jetzt bitte nicht vor, wie ich auf allen Vieren an einer Baumwurzel schnüffele. Nein! Lassen Sie das!

Wenn Ausruhen dran ist, ruhe ich mich aus. Wenn Herumliegen dran ist, liege ich herum. Im Gegensatz zu Frollein Frieda nehme ich dabei gern einmal ein Buch in die Hand, neuerdings immer mal wieder E-Books, weil die so leicht herumzutragen sind.

Ich beim Turnen. Sicherheitshalber im Sitzen. Das Tier ist in der Nähe…

Im Gegensatz zu meinem Hund mache ich Sport. Das versteht sie nicht und versucht mich gern einmal umzuwerfen, wenn ich gerade den Yoga-Baum mache. Oder beim Turnen. Egal. Ich versuche trotzdem mein Mögliches, um in Form zu bleiben. Vielleicht will das Tier ja einmal getragen werden? Dann braucht es ein starkes Frauchen.

Wenn ich nicht turne, lese, schlafe, schnüffle, arbeite oder ein schlechtes Gewissen habe, weil ich nicht genug schreibe, fotografiere ich. Am liebsten Frieda und Wolken. Meer ist aber auch schön.

Arbeit macht übrigens bei einem „normalen“ Menschen mindestens ein Drittel des Tages aus und manchmal mehr als die Hälfte der wachen Zeit.

Manchmal, wenn ich bei meiner Arbeit im Stau stehe, denke ich kurz daran, meine Sprachaufzeichnungsapp vollzuquatschen, statt in voller Lautstärke „Faster, harder, Scooter“ oder „Father and Son“ zu hören – und mitzusingen. Aber wenn das Leben will, dass ich im Stau stehe, sollte ich vielleicht besser nichts anderes tun, als im Stau zu stehen. Wer weiß, wozu so ein Stau gut ist, wenn man nicht nervös herumhampelt, sich ärgert und von einer Spur zur anderen wechselt? Aber das ist eine andere Betrachtung und wird vielleicht in meinem nächsten Newsletter verwurstet.

So. Das Wichtigste wäre ge- und erklärt (auch, wenn ich doch eigentlich gar nichts erklären wollte..). Jetzt hat wieder das Frollein Frieda das Wort.

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